Island – Eine Winterreise in Schnee und Eis

Island im Winter soll es dieses Mal sein. Wir sind gespannt wie das Land zu dieser Jahreszeit aussieht und was wir alles erleben und sehen werden.

Hier gibts erst mal eine Karte mit unseren Unterkünften.

Unsere Reise beginnt entspannt um 5 vor 10. Oheim Erhard bringt uns bei Sonnenschein und für diese Jahreszeit schon viel zu warmer Temperatur zum Münchner Flughafen, wo wir ohne Stau auch pünklich eintreffen.

Wir holen uns noch einen Mittags Snack, ein Scotch aus dem Duty Free geht auch mit auf die Reise und dann heißt es warten auf die verspätetete Maschine aus Reykjavik. Wir haben eine Dreierreihe für uns. Hat uns im Jahr zuvor auf der Reise nach Neuseeland der Hobbit auf dem Flug begleitet, ist es in diesem Jahr Teil 2, der uns während des Fluges unterhält.

Wir landen pünktlich, das en groß der der Passagiere fliegt weiter nach USA und nur wenige bleiben hier. Mit etwas Wehmut denken wir an die Sonne Kaliforniens oder Arizonas, denen die anderen entgegensteuern; wir haben jedoch den „Winter“ gewählt wie sich später auch noch deutlich herausstellen wird.

Im Ankunfts Duty Free holen wir noch zwei Six-Packs Bier und bis wir diese bezahlt haben, sind unsere beiden Taschen auch schon auf dem Gepäckband. Keine Zoll- oder Ausweiskontrolle und wir stehen am Ausgang. Dort ist auch der Mietwagen Schalter von Hertz. Wir haben einen Skoda Kombi mit 4WD gemietet, den wir erst mal auf dem Parkplatz finden müssen. Erst als wir einen Mitarbeiter von Hertz holen und den Parkplatz einmal durchkämmt haben, werden wir fündig. Grund des Nicht-Findens war ein falsch beschriebene Farbe, statt grau ist der Wagen braun und es gibt auch in der Fernbedienung keine Hupe wie wir das aus USA gewohnt sind.

Ein fast neuer und schöner Wagen, der könnte uns auch für daheim gut gefallen. Wir fahren los, kommen aber nicht weit, denn nach ein paar Kilometern ist schon der erste Bonus Supermarkt in Sicht und dort machen wir erst mal einen Einkauf. Bei einigen Sachen sind wir uns nicht sicher, was wir da kaufen, denn wenn die Inhaltsangabe nicht auf englisch ist, tut man sich schon schwer. So erstehen wir ein Stück Fleisch, das beim Lammfleisch zu finden war.

Der große Kofferraum ist voll und wir machen uns auf den Weg nach Skinnhufa, das liegt gut 2 Stunden von Reykjavik entfernt. Es ist ausgesprochen lange hell hier und die Dämmerung geht äußerst langsam voran, so dass wir gegen halb 8 Uhr abends – trotz mittlerweile einsetzendem Schneegestöber – immer noch etwas von der Landschaft mitbekommen.

Nach 20 Uhr erreichen wir dann über ein paar Kilometer Schotterstraße Skinnhufa und unser Häuschen Nordurnes. Das Licht brennt, die Tür ist unverschlossen und es ist mollig warm. Alles ist sehr liebevoll eingerichtet, zwar klein aber sehr heimelig und so fühlen wir uns auch sofort wie zu Hause. Die Vermieterin, Maja, kommt auch bald zur Begrüßung vorbei und heißt uns willkommen und bringt uns ein paar Hühnereier. Wir fragen sie dann auch nach dem gekauften Fleisch und Maja erwidert, wir hätten da absolut was Gutes erwischt. Viele werden beim Lesen eventuell innerlich aufschreien; es handelt sich um Fohlenfleisch, das es nicht häufig zu kaufen gibt, da die Tiere dafür nicht gezüchtet werden.

Ein Kommentar:

  1. Hallo,
    das kleine Häuschen in dieser schönen Landschaft ist ganz bezaubernd
    Grüße

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