A Long Expected Journey 11. Tag

Um 20 Min. vor 7.00 klingelt Andys Wecker; wir wollen ja nochmal los zum Leuchtturm und unser Glück für ein Sonnenaufgangsbild versuchen. Der Campground liegt noch tief im Schlaf, als wir los fahren. Am Berg oben weht ein frisches Lüftchen, also gut anziehen und wir marschieren die 600 m raus. Andy möchte noch weiter den Hang hinauf, da er ein Bild mit Leuchtturm samt Nuggets gesehen hat, das von einer erhöhten Position aufgenommen wurde. Elke geht erst mal vor zum Leuchtturm selbst. Als Andy nicht nachkommt, sieht sie ihn hoch oben auf einem Grat stehen und kehrt um. Der Trampelpfad dort rauf ist nicht ohne und wir harren noch eine gute halbe Stunde der Dinge, ob es mit Sonne noch was wird. Leider vergebens und wir brechen dann nach 8.00 h ab und kehren wieder um.

Am Campground gibt es erst mal Frühstück; dank einer Flasche Wasser ist der Kaffee ganz ordentlich; das Wasser aus der Leitung schmeckt etwas sonderbar. Wir packen schließlich wieder zusammen, wechseln noch ein paar Worte mit einem Radfahrerer-Paar und dann geht es via Balclutha nach Dunedin, wo wir gegen kurz vor Mittag eintreffen.

Wir müssen ein wenig nach einem kostenlosen Parkplatz suchen, den wir über der Eisenbahnlinie im Industriegebiet dann auch finden. Wir marschieren ins Zentrum und es geht erst mal zu AA, wo Andy noch Kartenmaterial besorgt. Wir werden sehr nett bedient und bekommen jede Menge Detailkarten und man wünscht uns noch viel Spaß. Auch bekommt Andy noch eine extra Memebercard für NZ; falls er eine Panne oder sonst was hat, kann er diese einsetzen und bekommt Hilfe.

Wir gehen in die Innenstadt auf der Suche nach einer Post. Die gibt es dort aber nicht mehr, wie sie im Stadtplan eingezeichnet ist und mittlerweile haben wir auch Hunger. In einer Einkaufspassage gibt es im Foodcourt bei einem Asiaten Mittagsbuffet; ganz ordentlich und preiswert. Bei Starbucks nebenan gibt es noch einen Kaffee und Internet; Sylvia hat heute Geburtstag und wir schicken noch eine Mail. Mit ein wenig Bummeln durch div. Läden, Elke findet auch den Knitters Paradise Laden ganz per Zufall und muss da natürlich rein, bei Global Culture gibt es für Elke noch für sage und schreibe 5 $ ein Longsleeve in sehr guter Qualität und es geht zurück zum Auto.

Wir wollen unsere Vorräte für die nächsten Tage noch aufstocken und das können wir bei der Weiterfahrt in zwei Supermärkten. Wir machen noch Stopp bei den Moeraki Builders, hier können wir gerade noch an den Strand; die Flut hat nun den Höchststand erreicht und lässt nur noch einen schmalen Streifen frei, um die Kugeln aus nächster Nähe sehen zu können. Wir sind uns noch nicht schlüssig, wo wir bleiben werden; in der Nähe gibt es einen Doc-Campground für billig und hier ist auch was los; allerdings ist die Shelter nur eine überdachte Bank und es ist nicht gerade gemütlich draußen.

So geht es noch ein Stück weiter bis hinter Oamaru zum Waitaki River Camp Ground, wo wir nach 18.00 h eintreffen. Hier hat es eine sehr gute Ausstattung, zwei Küchen, Duschen sind frei, auch die Laundry (Donation ist erwünscht) und wir bauen in Windeseile das Zelt auf. Elke sortiert noch die Kisten, während Andy schon mal in die Küche geht und sich an den Computer setzt. Wir braten heute noch die restlichen Steaks, es gibt Salat und Brot und nach einer heißen Dusche und Bericht tippen geht es dann gegen 22.00 h in die Falle. Morgen erwartet uns ein langer Fahrttag.

Übernachtung: Waitaki River Camp Ground 22 $
Gefahren: 276 km

Weitere Bilder des Tages

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