A Long Expected Journey 13. Tag

Nach 7.00 h werden wir wach, die Schulklasse ist noch nicht aktiv. Wir machen dann auch gleich Frühstück, bevor der Tross anrollt. Wir können in der Küche frühstücken, es kommen dann aber auch bald die Betreuer um die ersten Vorbereitungen zu treffen. Da wird ein Riesentopf Heinz-Bohnen aus der Dose aufgewärmt, es gibt Ladungen an Buttertoast, Rühreier, Cereals, Dosenobst und Milch …. Schon eine irre Mischung; bei uns undenkbar. Etliche Jungs werden auch davon nicht satt und kommen nochmal um eine Ladung Toast mit Vegemite oder Erdnussbutter zu verzehren. Wie wir erfahren, ist nur ein Lehrer dabei, der Rest der Betreuer sind Eltern, sonst könnte so ein Unternehmen gar nicht stattfinden.

Wir packen zusammen und es geht die letzten Kilometer nach Nelson. Es weht noch ein frisches Lüftchen, aber es sieht gut aus, dass die Sonne rauskommen wird. In der City finden wir einen Parkplatz und laufen zur i-Site, weil wir nicht sicher sind, ob wir die Buchungsbestätigung für die Campsites im Abel Tasman noch gegen ein anderes Ticket umtauschen müssen. Müssen wir nicht, wie wir erfahren; hier läuft es etwas anders, als beim Routeburn Track, wo wir ja für jeden Campground einen extra Beleg bekommen und diesen dem jeweiligen Ranger ausgehändigt haben. Das Wetter soll auch gut bleiben, bis auf Sonntag, da werden ggfs. Schauer erwartet, aber kein Grund zur Sorge.

Alles gut und so schlendern wir noch ein wenig durch die Einkaufszone mit den zahlreichen Läden. Es gibt hier die üblichen Sportgeschäfte, in die wir noch reinsehen, aber die Angebote sind hier immer noch sehr teuer. Bis auf Mac Pac, der hat Merino im Angebot und das ist noch ganz passabel vom Preis. Wir nehmen aber nichts mit, bis auf ein paar Postkarten; die wären ja noch ganz o.k., aber mit Porto zusammen ist man pro Karte bei 3 $ …. Wir machen uns wieder auf die Socken und besorgen in Stoke noch Brot und Fisch bei Pack n’ Safe für heute Abend. In der Mall nebenan gibt es noch was zu Mittag.

Jetzt ist die Sonne richtig rausgekommen und das Meer liegt uns grün-blau zu Füßen, hier ist richtiges Sommerfeeling angesagt. Wir fahren nach Motueka und weiter nach Marahau, wo unser Kajakvermieter seinen Sitz hat. Dort schauen wir auch noch vorbei und erkundigen uns schon mal, ob wir ggfs. Heute die Einweisung machen können. Das geht leider nicht, erst morgen ab 8.30 sollen wir da sein und dafür 2 Stunden einrechnen. In Marahau gibt es noch einen Campground, wir inspizieren die Küche und ob es Kühl-Gefrierschrank hat und Andy findet auch gleich den Host. Für 35 $ können wir unsere Hütte aufbauen wo wir wollen, Duschen kosten 1 $ extra. Wir bleiben dann auch hier, denn morgen früh wollen wir nicht auch noch fahren müssen. Wir bauen die Hütte auf und richten unsere Utensilien für die nächsten 2,5 Tage her; das dauert ganz schön, alles zusammenzutragen.

Dann geht es noch an den Strand, es hat Ebbe und wir laufen bis zum Wasser raus. Bei Sonnenschein macht das richtig Spaß und die Wärme tut gut. Der Ausblick von hier ist schon wunderschön und die vor uns liegenden Tage sind vielversprechend. Hoffen wir mal, dass das Wetter so bleibt und die angekündigte Regenfront erst am Sonntagabend hier eintrifft.

Gegen 18.00 h sind wir zurück am Campground, hier ist mittlerweile ganz schön Betrieb. Andy geht duschen, Elke dann später in die Küche und dort ist auch ganz schön was geboten, aber es hat Platz genug, allerdings keine Utensilien. Es gibt den Fisch gebraten mit Brokkoligemüse und Brot und wir essen auch gleich in der Küche. Dann noch abspülen, Elke geht noch showern und befreit sich noch von einer Naht vom Kieferchirurgen. Die ist nun seit gut drei Wochen da, obwohl es eigentlich ein Faden ist, der sich auflösen sollte und bevor da was einwächst, ist Eigeninitiative gefragt. Dann ist gut für heute; das en gros der Mitzelter ist schon längt verschwunden.

Gefahren: 124 km
Übernachtung: Campground Marahau beim Abel Tasman Information Center, 35 $ + 1 $ Dusche extra

Weitere Bilder des Tages

NZ-264
NZ-266
NZ-267
NZ-269

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.