A Long Expected Journey 18. Tag

Es ist bereits nach 7.00 h als Elke aus den Federn kriecht, Andy bekommt noch Schonfrist. Es regnet immer noch oder schon wieder? Erst mal ein wenig aufräumen, ins Bad und dann Frühstück machen und dann kommt auch Andy in die Gänge. Es eilt heute nicht, zumal wir im Plan voraus sind. Eigentlich hätten wir gestern in Wellington bleiben können, sieht Andy heute in seiner groben Planung. Aber auch gut, so haben wir noch einen Tag mehr, den wir irgendwo verbraten können. Wir frühstücken gemütlich, packen wieder alles ins Auto und Andy gibt den Schlüssel ab; es dauert wieder einige Minuten, bis er von den Besitzern entlassen wird; da gibt es einfach viel zu erzählen und es ist sehr nett mit denen.

Wir gehen erst mal ein wenig in die Stadt, die Fassaden von etlichen Gebäuden vom Ende des 18 JH stehen noch, als Wanganui hier ein großer Umschlagplatz für den Warenhandel war. Der Wanganui River wurde mit Schaufelraddampfern befahren und hier wurde am Fluß die erste Maori Siedlung gegründet. Die Stadt ist wirklich schön, viele kleine Geschäfte reihen sich aneinander und es gibt nicht den allseits bekannten Touri-Kram in Massen wie sonst so üblich. Wir gehen bei Pack´n´Safe unsere Vorräte für die nächsten Tage auffüllen, haben wir doch eine Ferienwohnung für zwei Tage beim Tongariro NP gemietet und können kochen.

Als wir mit Einkaufen fertig sind ist es bereits mittags, es ist immer noch stark bewölkt und für ein Picknick draußen definitiv zu nass. Wir gehen somit noch was in der Stadt essen und das bei Magic Wok. Das Essen ist o.k. aber nicht der Hit, dafür gibt es eine ganze Kanne Jasmin Tee und nicht nur eine Tasse.

Dann brechen wir auch endlich auf; wir nehmen die Straße entlang des Wanganui River zum gleichnamigen NP. Es ist zwar immer noch stark bewölkt, sieht aber so aus, als würde es nun langsam mit Regnen aufhören. Entlang des Flusses gibt es etliche Aussichtspunkte und Remainings aus der guten alten Zeit; u.a. das Marae (Versammlungshaus) und eine Kirche der ersten Maori Siedlung, eine alte Mühle und das Wohnhaus des Müllers, ein altes Kloster mit Kirche sowie einige Wanderwege und Aktivitäten, die man hier unternehmen könnte. Wir halten auch immer wieder mal an und schließlich kommt die Sonne noch raus. Die Strecke ist ziemlich kurvig, wir kommen auch nicht so schnell vorwärts. Zwischendurch ist die Straße Gravel.

Als wir das Wanganui Tal verlassen und es in die Berge Richtung Tongariro geht, wird das Wetter besser und die Sonne kommt raus. Da es im Ort Nationalpark keine i-Site gibt, wir aber noch einen Shuttle für die morgige Wanderung buchen müssen, fahren wir noch nach Whakapapa zum Visitor Center. Dort erfahren wir, dass der Tongariro Crossing Track nur bis Blue Lake machbar ist, wegen momentaner vulkanischer Aktivität. Wir brauchen somit keinen Shuttle, wenn wir zeitig dran sind, d.h. bis 7.00 h sollten wir am Parkplatz bei Mangatepopo sein, ansonsten wird es dort mit dem Platz knapp. Die Wanderung dauert hin und zurück ca. 7 Stunden, sonst hätten wir noch zwei mehr gebraucht. Ob der Hike hinauf zum Red Crater möglich ist, werden wir morgen sehen. Da das Visitor Center nun auch schließt, wirft man uns quasi raus. Die Aushilfsrangerin, wir glauben es war eine Deutsche, war auch sonst nicht besonders Auskunftsbereit und nicht freundlich.

Wir fahren zurück nach Nationalpark und suchen unsere Unterkunft. Gesucht, gefunden, allerdings ist dort niemand anzutreffen, Andy ruft den Besitzer an. Der hat noch gar nicht realisiert, dass er heute neue Mieter hat, weil wir gestern Abend erst gebucht haben …. Er nennt Andy den Code für den Schlüsselkasten, dann können wir rein und wow; wir haben ein richtiges Ferienhaus, ganz neu, luxuriös und richtig schön mit direktem Blick zum Ruapehu …. Wir laden wieder mal aus, richten uns ein, Andy ruft nochmal beim Besitzer an, dass wir Bettwäsche und Handtücher benötigen, was nochmal 15 $ extra ausmacht. Aber o.k., wir bekommen auch den Code für den Schrank mit den benötigten Dingen.

Elke macht sich in der Küche nützlich; heute gibt es als Vorspeise Grünlippenmuscheln. Ist das erste Mal, dass sie so was zubereitet; schmeckt klasse und dazu ein gut gekühlter Weißwein. Als Hauptgang gibt es ein Fischcurry mit Reis, auch lecker … der Monkfisch macht sich darin sehr gut. Wir richten noch ein wenig Stuff für morgen her, der Wecker wird auf kurz vor 6.00 h gestellt und dann geht es für heute in die Koje.

Gefahren: 170 km
Übernachtung: Mountain View Appartements, Preis 120 NZ$ + 15 $ Bettwäsche u. Handtücher

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