A Long Expected Journey 19. Tag

Heute klingelt der Wecker bereits um 5.45 h – völlig ungewohnt für uns. Elke springt auch gleich raus und kümmert sich ums Frühstück, Andy hat noch ein wenig Schonfrist. Wir brechen um 6.45 h Richtung Trailhead Mangatepopo auf und als wir den Abzweig vom Highway nehmen wollen, heißt es nach wenigen Metern Road closed; ein Mitarbeiter des NP Service schickt uns wegen Parkplatzüberfüllung zurück zum Visitor Center, es sei denn, wir wollen die 7 km bis zum Trailhead auch noch gehen.

So ein Mist; wir fahren also zurück, das Visitor Center hat natürlich noch geschlossen, von einem Shuttle weit und breit nichts zu sehen, auch keine Info am Visitorcenter, was man tun muss, wenn man einen Shuttle haben will. Gestern hieß es noch, das sei alles überhaupt kein Problem ….. Wir sind nicht die Einzigen, die planlos hier herumstehen und überlegen, wat nu …. Wir werden auch mehrfach angesprochen, ob wir wüssten, was zu tun ist. Wir entscheiden uns komplett gegen den Tongariro Crossing Trail, denn hier herumstehen und warten, dafür ist es so früh am Morgen bei 4 °C und eisig kaltem Wind definitv zu kalt. Wir lassen das Auto stehen und marschieren eben nochmal zu den Tama Lakes; wie vor gut 15 Jahren auch schon mal.

Der Weg lässt sich einfach gehen; es sind keine nennenswerten Steigungen über längeren Zeitraum zu bewältigen, einzig als es zum upper Tama Lake geht, geht es etwas steiler bergauf. Wir haben eigentlich gar keine Lust, bei dieser Eiseskälte zu laufen; Elke spürt schon gar nicht mehr ihre Finger, aber was sollen wir sonst hier auch unternehmen? Wir beißen uns durch und machen den Hike; als wir beim upper Tama Lake sind, kommt zögerlich die Sonne raus und es wird eine Spur wärmer. Der Ruapehu und der Mt. Ngauruhoe sind nach wie vor in Wolken gehüllt; spektakuläre Fotos sind hier auch nicht drin. Auf dem Rückweg zeigt sich dann wenigstens der Mt. Ngauruhoe. Wir nehmen den kleinen Umweg über die Taranaki Falls und mit der Sonne steigen auch die Temperaturen und es wird ganz angenehm, dass wir hier im Schatten der Bäume laufen können.

Nach 19 km sind wir gegen 12.00 h wieder am Parkplatz. Wir fahren zurück zum Appartement und machen dort Mittag. Den Nachmittag bringen wir auch gut rum; Elke näht noch das Mauseloch im Zelt, schreibt noch ein paar Karten, wir packen schon mal einen Teil unserer Utensilien zusammen, gönnen uns später noch ein Nickerchen und planen die nächsten Tage. Zum Abendessen gibt es neben Lammfilets mit Gemüse und Brot noch ein Glas Wein und das genießen wir in der Appartementküche mit herrlichem Blick auf eine tolle Abendstimmung über den Vulkanriesen. Andy hat noch kurz vor dem Essen im Four Square Supermarkt eine Ladung Eis geholt und das gibt’s noch zum Nachtisch.

Gelaufen: 19 km
Gefahren: 39 km
Übernachtung: Mountain View Appartments Nationalpark

Weitere Bilder des Tages

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