A Long Expected Journey 2. Tag

Natürlich sind wir durch die Zeitverschiebung – wir sind immerhin 12 Stunden voraus – um 2.00 h morgens munter und Elke geht erst mal ausgiebig duschen …. welche Wohltat. Zum Aufstehen ist es noch viel zu früh und so kriecht sie nochmal in die Koje und gibt Ruhe bis kurz vor 6.00 h. Andy ist dann auch endgültig ausgeruht, nimmt auch eine Shower und Elke beginnt schon mal den ersten Kaffee zu kochen und die Taschen umzuräumen. Damit sind wir dann auch – inklusive Frühstück – bis gegen 8.00 h beschäftigt.

Kofferraum ein-, Zimmer ausräumen und wir starten in die Innenstadt. Erster Stopp ist ein Baumarkt, der bereits um 8.00 h die Wochenendheimwerker einlässt. Wir bekommen hier allerdings keine Holzkohle, dafür aber einen Einweggrill und zwei Kühlakkus.

Wir machen noch einen Schlenker in die Innenstadt, das wurde uns gestern vom Autovermieter geraten, dass wir uns das immer noch mehr als gut sichtbare Ausmaß des Erdbebens vom Februar 2011 ansehen sollen. Wir sind wirklich schockiert, was wir hier zu sehen bekommen … die Innenstadt sieht aus wie nach einem Bombenangriff, die Kathedrale mit Herzstück der City hat keinen Turm mehr und auch das Hauptschiff ist mehr als lädiert. Wie wir hinterher im Reiseführer lesen, war das Zittern der Erde im Februar nur der Auftakt für eine Reihe von mehreren Beben, die übers Jahr verteilt bis in den Dezember reichten und schließlich zu dieser Verwüstung geführt haben. Bauwerke, die bereits lädiert waren, haben bei den Folgeerschütterung den Rest bekommen …. Leider gibt es keine Fotos von vorher/nachher und unsere Erinnerung von vor 15 Jahren ist nachdem wir hier auch nicht allzu lange waren, nicht mehr so gut …. Wir gehen noch zum College, das trotz Steinfundament auch einiges abbekommen hat, das Arts-Center gegenüber ist auch ein Trauerspiel. Wie das Ganze sich in den nächsten Jahren gestalten wird, steht immer noch zur Diskussion – den Charme des alten viktorianischen Baustils wird man so nicht mehr hinbekommen.

Mitterlweile hat auch der Outdoor-Laden auf, in dem wir gestern waren und Elke holt noch die beiden Campingtöpfe, die es um die Hälfte günstiger gibt. Auch der Kathmandu-Laden wird noch kurz inspiziert und mit einem leckeren Cafè Latte geht es dann endgültig auf der 1 Richtung Timaru, wir haben noch einige Wegstrecke vor uns.

Gegen 13.00 h kommen wir durch Rakaia, hier hat es einen Park mit Sitzmöglichkeiten und Tisch und Andy entdeckt einen GAsgrill, von dem sein Kollege in der Arbeit erzählt hat, dass wir diese praktische Einrichtung doch nutzen sollen, so oft es geht. Also Plan umgeworfen, statt Brotzeit gibt es die Steaks bereits zu Mittag; Andy macht den Grillmeister, Elke kümmert sich um den Salat und im Handumdrehen können wir ganz ein kleines Stück Lamm- und Rindersteak genießen. Wir spülen noch ab und dann geht’s wirklich los, wir wollen zum Mount Cook.

Wir lassen auch einen mehr als bewölkten Himmel und kühle Temperaturen hinter uns; je höher wir kommen, desto besser wird das Wetter und schließich scheint die Sonne am Lake Tekapo. Bei der Kapelle „Good Shepperd“ mach wir mit einer Horde Asiaten Halt und versuchen, die traumhafte Kulisse trotz lautstarkem Gequake zu genießen …..

Weiter zum Lake Punakaiki und dort entlang des Sees hinter bis zum Campground White Hill. Hier ist ganz schön was geboten und wir ergattern noch einen guten Platz, etwas abseits der vielen Camper und Zelter. Hütte aufbauen, registrieren, noch ein kleiner Hike zum Memorial der hier zahlreich verunglückten Bergsteiger am Mt. Cook und Umgebung und dann geht es in die Schelter, wo wir Tisch und Bank haben und beim Kochen und Abendessen den Tag ausklingen lassen.

Gefahren: 331km
Übernachtung: Campground pro Pers. 10 NZ$

Weitere Bilder des Tages

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