A Long Expected Journey 21. Tag

Die Nacht war frisch und es hat gedauert, bis endlich Ruhe war. Es kam nach 22 h noch eine/r auf die Idee, den Wäschetrockner anzuwerfen, der ewig lief. Auch die Schuljungs, waren noch lange aktiv. Wie schon üblich, beginnt unser Tag um kurz nach 7.00 h. Als Elke das Frühstück macht sitzt ein älterer Herr am Tisch und labert ohne Unterbrechnung von seinen Weltreisen … Andy kommt dann auch schon bald, der Redner verzieht sich und wir frühstücken, bauen wieder alles zusammen und starten um kurz vor 9.00 h.

Wir holen noch Geld und dann geht’s los Richtung Norden. Das Wetter ist wieder richtig gut, wenn auch noch etwas frisch, gegen 11.30 h sind wir im Mega-Verkehr vor Auckland und verwerfen den Plan, heute noch zum Victoria Market zu fahren. Das liegt mitten in der City und ist uns im Moment too much. Also weiter und gegen 13.00 h machen wir in Orewa Halt. Heute ist irgendwie der Wurm drin und alles läuft nicht so harmonisch wie sonst.Andy holt sich in einem Fish and Chips laden was und Elke von einem Asiaten.

In Whakatane gehen wir noch unsere Vorräte für die nächsten Tage komplettieren und werden im LAden angesprochen wir deutsche sind und einen Brief übersetzen können. Wir sehen uns den Brief an, indem es um die Rentenzahlung für die Mutter des Fragestellers geht. In Kawakawa gibt es einen kurzen Zwischenstopp um die öffentlichen Toiletten, die von Hundertwasser, der zeitweise hier gelebt hat, aufzusuchen und zu fotografieren.

Die letzte Etappe geht heute bis Paihia, das schon in der Bay of Islands liegt. Dort wollen wir zwei oder drei Tage bleiben, kommt darauf an, was wir an Möglichkeiten fürs Kajaken finden. Wir steuern auch gleich den Seaside Holiday Park an und inspizieren den relativ kleinen Campground mit – wie der Name schon sagt – direkter Lage am Wasser. Wir finden eine Site, es hat auch eine Kitchen, Kühl- und Gefrierschrank und erstmals Free WiFi. Wir berappen pro Nacht 34 $ und bauen unsere Hütte auf. Seit unserem Mäuseerlebnis riecht das Zelt merkwürdig und wir vermuten, dass die Maus hier ihre Markierung hinterlassen hat. Hoffentlich lüftet das in den nächsten Tagen aus.

Arbeitsteilung wie folgt: Andy geht in die Dusche, Elke in die Küche. Es gibt Tarahini (Fisch)-Curry, dieses Mal mit einer originalen Würzpaste aus Thailand. Da der Gasherd etwas eigenwillig ist und mittlerweile alles was Hunger hat, brutzelt, brät und kocht, dauert es noch etwas, bis das Essen auf dem Tisch steht. Wir haben eine nette windgeschützte Terrasse mit zahlreich Sitzmöglichkeiten und Blick auf die Bucht. Das Essen ist gut, aber mega sssccccccchaaaaaaaarf …… wow, da treibt es einem die Tränen raus. Mit reichlich kühler Flüssigkeit; und die ist wirklich mehr als cool – Andy hatte heute morgen eine knappe halbe Stunde noch zwei Dosen Cola und zwei Bier in den Freezer gestellt, weil wir das gestern Abend wegen eines Hinweises, dass sich jemand hier großzügig bedient, im Auto gelassen haben. Heute morgen waren die Sachen nach wie gesagt nicht mal 30 Minuten gefroren und zwar so, dass noch am Abend Eisklumpen in Cola und Bier schwammen. Es gibt zwar hier in der Küche auch kein Equipment, aber dafür ist alles ordentlich und sauber und kostet auch nicht mehr als gestern.

Gefahren: 384 km
Übernachtung: Seaside Holiday Park, Tentsite 34 $

Weitere Bilder des Tages

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