A Long Expected Journey 24. Tag

In der Nacht hat es geregnet, heute Morgen dann auch nochmal ein kräftiger Schauer, gottlob aber nicht von Dauer. Um 20 nach 7.00 h kriechen wir aus dem Zelt, die Sonne kommt schon wieder raus und wir haben einen Regenbogen vor uns. Die Schafe sind auch schon munter; Andy hatte sich gestern Nachmittag noch als Treiber betätigt, weil Shaun und Co sich munter unserem Zelt genähert haben und dort auch bleiben wollten. Sie kamen immer wieder zurück, trotz Andys Drohgebärden.

Wir machen Frühstück, packen schon mal einen Teil zusammen und bis wir alles wieder verstaut haben, ist es bereits 10.00 h. Die „See“ ist noch ruhig und es weht auch kaum Wind, als wir auf dem Wasser sind geht es die erste Zeit auch recht einfach dahin. Wir paddeln an Urupukapuka entlang und nehmen heute eine andere Richtung, in der Hoffnung, dass wir noch Delphine sehen können. Die tummeln sich lt. Tony in der Wasserstraße hin zur offenen See zwischen den Inseln. Die Wellen werden etwas höher, aber es lässt sich nach wie vor gut vorwärtskommen, Delphine sehen wir leider nicht, dafür beißt irgendwann ein Fisch an. Als Andy etwas hektisch die Leine einholen will, wehrt sich der nicht gerade kleine Fisch und kann sich im letzten Moment nochmal losreißen. Mist, das wäre heute wirklich ein reichliches Abendessen gewesen.

Wir paddeln weiter und halten dann gegen 11.30 h in einer Bucht auf der Rückseite von Moturua. Hier könnte man auch in 1,5 bis 2 h die Insel ablaufen; Tony hatte uns das empfohlen, aber nach Laufen ist uns nicht so wirklich. Andy geht nochmal eine Runde schnorcheln, Elke schaut, was so alles an Muscheln am Strand liegt und dann machen wir Mittag und verzehren einen Großteil des üppig bemessenen Proviants.

Die folgende Strecke ist dann doch nochmal eine ganz schöne Anstrengung; zwar kein Wind, aber hohe Wellen, gegen die es nicht so einfach ist, Kurs zu halten. Die Strecke bis nach Russell zieht sich wieder ganz schön und als wir dort noch mal Halt machen, um beim Four Square noch ein paar Kleinigkeiten wie Käse, Joghurt und Brot zu besorgen. Der Laden ist gut sortiert und wir bekommen auch frisches Hühnerfleisch; so ist das Abendmahl auch gerettet. Eine kalte Cola gibt nochmal die nötige Energie, um die letzte Etappe zurückzulegen.

Wir verzichten auf die Spritzdecken, da es ruhig aussieht – die Wellen drücken aber im Verlauf ganz schön in die Bucht, da die Flut kommt. Wir sind gegen 16.00 h beim Vermieter, Andy kriegt noch eine letzte Dusche mit einer Welle ab, als wir anlegen. Er holt dann auch gleich das Auto, Elke räumt schon mal die ganzen Habseligkeiten aus dem Boot und das ist nicht gerade wenig. Statt Tony hat Dan heute Dienst und fragt uns noch ein wenig aus, über die Tour.

Eine gute halbe Stunde später sind wir wieder am Campingplatz Beachside, nehmen die gleiche Site und bauen auch gleich das Zelt auf. Dann eine heiße Dusche und wir sind wieder halbwegs hergestellt; es war zum Schluss hin doch noch ganz schön anstrengend. Andy lädt schon mal die Bilder, Elke geht kochen und es gibt nochmal Thai-Curry mit Reis. Noch die letzten Eindrücke notieren und dann geht es bald in die Falle. Dan vom Kajakvermieter hat prophezeit, dass wir mehr als gut schlafen werden.

Gefahren: 7 km
Gepaddelt: 23,5 km
Übernachtung: Beachside Holiday Park Paihia, 34 $ für zwei – beim letzten Mal hat uns der Besitzer 4 $ mehr abgeknöpft ….

Weitere Bilder des Tages

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