A Long Expected Journey 27. Tag

Wir haben einigermaßen gut geschlafen, mal ganz abgesehen von den zahlreichen Bissen der blutrünstigen Sauger vom Cape Reinga, die uns zigfach malträtiert haben und die wegen der warmen Nachttemperaturen jucken wie Hölle. Elke ist wie programmiert um kurz nach 7.00 h munter und macht sich die erste Tasse Tee des Tages; mal sehen, was das Breakfast so hergibt. Pünktlich um 7.30 h klopft es an der Türe und wir bekommen das Frühstück, bestehend aus Müsli, Milch, 4 Scheiben selbstgebackenes „Vollkornbrot“, etwas Butter, Marmelade 4 Spalten Melone, etwas O-Saft und zwei Mini-Becher Kaffee. Ist o.k. und wir werden satt, hat man allerdings großen Kaffeedurst bleibt man komplett auf der Strecke. Auch wird uns nicht angeboten, wir mögen uns melden, wenn wir noch was brauchen ….. Wir lassen uns Zeit für die erste Stunde des neuen Tages, spülen noch ab und dann aber Abmarsch, damit wir die Fähre um 9.30 h in die City noch bekommen.

Wir nehmens mangels Zeit dann doch das Auto, suchen noch eine Parklücke wo wir unbegrenzt stehen bleiben können und machen uns im Stechschritt auf zum Fährterminal. Die Tickets können wir auf der anderen Seite lösen und so stehen wir auch gleich in der Schlange und die Fähre ist bereits im Anmarsch. Die schwankt ganz schön, o wei, aber gottlob dauert die Überfahrt nur knappe 15 Minuten. Und im Handumdrehen sind wir mitten in der City im Gewühle, das Gebäude von EY ist mit den anderen großen direkt an der Waterfront, ansonsten – na ja, was soll man sagen. Es erinnert nicht viel an Elke’s ersten Besuch hier, auch Andy hat Mühe sich die Erinnerungen hochzuholen.

Wir laufen die Queen Street hoch bis zum Aotea Square, alles ist zugebaut, geschäftiges Treiben – es ist ja auch Wochentag – überall. Wir wissen nicht so recht wohin, machen uns dann auf den Weg Richtung Victoria Market und auch der ist komplett anders als damals; die alternativen Läden sind bzw. weichen derzeit noblen Geschäften und Cafés, Restaurant und Boutiquen …. ne, das ist nicht das was wir erwartet und gesucht haben.

Wir gehen noch vor Richtung Hafen; auch da mittlerweile jedes Fleckchen anders zugebaut, hier gibt es Millionen von Dollar die auf dem Wasser schwimmen in einem gesonderten Bereich; edle Jachten und Boys, die fleißig wienern und schrubben.

Mittlerweile geht es auf Mittag zu, wir marschieren nochmal die Queen Street hoch und gehen in einem Foodcourt essen; hier wimmelt es von jungen Leuten. Elke schreibt die letzten Postkarten, die werden noch eingeworfen, dann noch hoch zur Uni und zum Albert Park, da noch ein wenig ausruhen und dann gibt es auf dem Weg zurück zur Fähre noch ein leckeres handgemachtes Eis.

Die Fähre verpassen wir knapp und müssen auf die nächste 30 Minuten warten. Wir sitzen in der Sonne mit Blick auf ein großes Kreuzfahrtschiff. Andy googelt dank iPhone auch sofort, woher die kommt – aus Miami und ist the most affordable upgraded Cruise-Ship.

Zurück in Devonport geht es noch kurz durch die paar Läden am Hafen und dann zurück zu unserer Bleibe. Wir trinken noch ne Cola und machen nen Abstecher vor zum Strand; Andy hüpft in die Fluten und zurück zum B&B.

Duschen, Kochen bzw. Grillen – wir setzen noch den Einweggrill in Flammen, für unseren heutigen Leckerbissen – es gibt Rinderfilet mit Gemüse und Knoblauchbaguette ein. Hmmmm lecker, funktioniert auch einigermaßen. Leider dauert das Grillen dann doch länger als erwartet und wir schaffens es nicht mehr zum Sunset, fahren aber dennoch nochmal vor zur Waterfront und Andy macht noch Aufnahmen von der City bei Nacht. Wir müssen, trotz traumhafter Temperaturen und der schönen Umgebung leider zurück und unsere Sachen packen. Das dauert dann noch ne ganze Weile, bis wir gegen 22.30 h ins Bett fallen.

Gefahren: 11 km
Übernachtung: Dream Weaver B&B Devonport

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