A Long Expected Journey 29. Tag

Vor der Landung nach 9,5 Stunden in L.A. bekommen wir noch ein Frühstück und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von diesem tollen und extraklasse Service an Bord. LH ist damit keineswegs zu vergleichen.

Es ist bereits 11.30 h L.A.-Zeit, als wir ziemlich flott durch die Immigration kommen, das Gepäck ist auch bald da, wir müssen durch den Zoll und gleich die Taschen wieder aufgeben. Alles kein Thema, nur als wir dann draußen vor dem Terminal auf den Hertz-Shuttle warten, dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Es ist gar nicht mal so warm hier; die Zeichen stehen auf Frühling und es weht ein leichtes kühles Lüftchen. Irgendwann taucht auch der Shuttle auf und da geht’s auch recht einfach; an einer Tafel steht bereits, wo unser Hüpferle – Andy hat das kleinste Auto für diese paar Stunden Stoppover gebucht – steht. Wir bekommen einen niegel-nagel-neuen Chevrolet Sparky in tornadorot ….. echt lustig, so eine Kategorie Auto haben wir erstmals seit unseren vielen Urlauben in USA.

Erst mal neu orientieren, dass hier wieder normal „rechts“ gefahren wird, nachdem Andy auf dem Weg zur Ausfahrt beinahe die falsche Seite genommen hätte. Das iPhone routet uns erst mal zu REI, dort gibt es Easter-Sale und für Kunden 20 % off auf einen Artikel. Wir haben zwar den Coupon nicht dabei, aber hier macht man kein Aufhebens darum; mit Kundenkarte lässt sich das alles auch ohne regeln. Die Kamera, die uns interessieren würde, ist derzeit komplett vergriffen, so geht nur ein Campingstuhl mit – klein und leicht – den haben wir letztes Jahr schon entdeckt.

Nächster Stopp ist in einem Walmart für ein paar Kleinigkeiten; hier ist natürlich das Ostershopping in vollem Gange und wie nicht anders zu erwarten, ist überhaupt viel Verkehr und alles unterwegs. Wir gehen anschließend noch eine Kleinigkeit essen, schauen auch noch bei einem Ross vorbei, weil wir die gekauften Sachen irgendwie unterbringen müssen und eine Tasche brauchen. Da gibt es allerdings nichts, was günstig und noch passend wäre und so halten wir uns da auch gar nicht allzu lange auf.

Einerseits ganz nett, dass wir die Zeit außerhalb des Flughafens verbringen und da nicht rumhängen müssen, andererseits ist die Stadt aber viel zu groß und die Zeit dann doch zu knapp, um hier mehr machen zu können. So geht es zurück zum Flughafen, wir haben etwas Mühe die richtige Zufahrt zu Hertz zu finden und dann Auto abgeben und wieder in den Shuttle rein. Das geht alles dann recht flott und wir haben noch ewig Zeit, bis wir um 21.45 h boarden können.

Nun macht sich die Müdigkeit allmählich breit, wir essen noch eine Kleinigkeit in der Star-Alliance-Lounge und als wir dann endlich im Flieger sitzen, ist es gefühlt mitten in der Nacht. Elke fühlt sich nicht wohl und verzichtet aufs Abendessen, sie bekommt stattdessen einen Tee und etwas für den Magen und dreht sich dann auch gleich auf die Seite; Andy dagegen nimmt noch das Abendessen und schaut sich noch einen Film an und legt sich gegen 1.00 h flach. Wir können ganz gut schlafen, auch Elke erholt sich bei einem ruhigen Flug und das Essen zum Frühstück schmeckt dann auch.

Wieder total zeitverdreht; da es in München bei der Landung bereits 17.30 h ist, aber immer noch Samstag, geht es dann nach weiteren 11,5 Stunden Flug endlich nach Hause. Der Chauffeur wartet bereits und gegen 19.30 h sind wir dann endlich wieder in unseren gewohnten vier Wänden und wieder im Winter.

Statistik

Wie immer am Ende einer Reise wollen wir noch etwas Statistik abgeben und ein Resume ziehen.

  • 5000 km gefahren (auf den Meter)
  • 349,8 Liter Benzin sind dabei drauf gegangen, das sind 6,94 l/100km im Schnitt.
  • 758,14 NZ$ bezahlt, was einen Durchschnittspreis von 2,17 NZ$ pro Liter Benzin ausmacht.
  • 1619 NZ$ für Übernachtungen
  • 10 Motel Übernachtungen im Schnitt 114,3 NZ$
  • 17 Camp Übernachtungen im Schnitt 28 NZ$
  • Gelaufen sind wir weit mehr als die gezählten 72 km auf den Trails.
  • Gepaddelt sind wir 112,5 km.

Andy´s Fazit

Für mich bleibt Neuseeland das schönste Land und Reiseziel. Auch wenn es mir in den USA sehr gut gefällt, bei den Kiwis ist es doch noch schöner. Am liebsten würde ich hierhin auswandern, ich müsste es nur ernsthaft angehen. Die landschaftliche Vielfalt dieses Landes ist so enorm, das es mir nicht langweilig wird. Die Strecken sind kurz und das Abenteuer groß.

Die Reise selber war klasse, die Kombination von Mietwagen und zelten funktioniert bestens und wir haben nicht vorbuchen müssen. Mit einem Wohnmobil könnte ich es mir aber genausogut vorstellen, nur läßt man ein Wohnmobil, das täglich viel Geld kostet, ungern mal für ein paar Tage mal stehen um Trips in den Abel Tasman zu machen oder einen Great Walk zu gehen.

Die Anreise dagegen ist das größte Problem. Das ist auch der Grund warum 16 Jahre seit dem letzten Besuch vergehen mussten. Ein Flug in der Business Class erleichtert diese Hürde schon enorm, das lohnt sich wenn man an günstige Tickets kommt. Weiterer Vorteil ist das höhere Gepäcklimit und so konnten wir dafür beim Übernachten kräftig sparen.

Die Frage stellt nur, wann kommen wir wieder.
Haere Ra

Ein Kommentar:

  1. Danke auch für diesen Bericht!
    Da haben wir noch viiiiiiel zu lesen! 🙂
    LG,
    Isa & Steffen

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