A Long Expected Journey 5. Tag

Wieder um 7.00 h heißt es aufstehen. Wir machen Frühstück; der Blick aus dem Fenster zeigt heute nichts freundliches. Dunkle dicke Wolken hängen über Te Anau, auch in der Ferne Richtung Milford Sound ist es düster. Wir sind gut beschäftigt, mit abspülen, aufräumen und Rucksack packen für die Bootstour und das Auto tanken, ist es im Handumdrehen 8.30 h.

Hier haben sich im Gras ein paar Orks versteckt.

Die Strecke bis zum Milford Sound zieht sich und beim Milford Tunnel müssen wir ein wenig warten; da hier Bauarbeiter zugange sind und die Strecke im Wechsel nur einspurig befahrbar ist. Mittlerweile regnet es auch, als wir gegen 10.30 h am Parkplatz eintreffen.

Der Mitre Peak, wenn keine Wolken davor wären.

Hier ist trotz schlechtem Wetter gut was los; der Parkplatz ist bis auf wenige frei Plätze voll. Wir gehen zum Terminal und es dauert auch nicht lange und unser Schiff legt an. Um 11.00 h gehen wir an Bord und begeben uns auf eine 1.45 stündige Tour durch den Fjord. Auf die Tour, die auf die offene See rausführt haben wir einstimmig verzichtet, da wir beide nicht seefest sind.

Wir bekommen etliche spektakuläre Wasserfälle zu sehen, auch einiges an Informationen, von denen man an Deck allerdings eher wenig verstehen kann. Wir sind die erste Zeit überwiegend an Deck im Schutz des Lüftungskamins; hier bleibt man halbwegs trocken. Außer ein paar Fur-Seals gibt es keine Tiere zu beobachten und leider wird das Wetter auch nicht besser. Die Fahrt verläuft ruhig und angenehm und irgendwann gehen wir dann doch hinein; bei kostenlosem Tee und Kaffee wärmen wir uns ein wenig auf. Planmäßig laufen wir um 12.45 den Hafen an und gehen von Bord.

Nun sind irre viele Asiaten am Terminal also nichts wie weg hier, das ist uns zuviel Lautstärke und Selbstdarstellungsshow …. Wir werfen noch einen Blick in das Cafè-Restaurant gegenüber des Parkplatzes und entscheiden uns dann doch, unsere Brotzeit im Auto einzunehmen, da das Speisenangebot mehr als überteuert und eigentlich nicht wirklich ansprechend ist. Auch eine gute halbe Stunde nach unserer Mahlzeit bleibt es stark bewölkt so dass wir uns auf den Rückweg machen.

Wir halten noch an den ein oder anderen Aussichtspunkten, laufen einen kleinen Trail durch den Regenwald und sind dann gegen 17.00 h wieder zurück in Te Anau, bei herrlich blauem Himmel und Sonnenschein. Im Supermarkt kaufen wir noch fürs Abendessen ein, fahren zum Motel und beginnen neben dem Kochen schon mal mit dem Herrichten der Utensiien für den Hike.

Heute gibt es Lamm-Medaillons mit grünen Bohnen und Tomatenauce und Andy holt sich beim Take Away noch Chips (Pommes) dazu. Das Fleisch ist genial, die Bohnen auch …. sehr lecker. Mit Küche aufräumen, Rucksack packen und duschen vergeht die Zeit recht schnell, Andy holt sich noch ein Eis in der „City“ und dann geht es gegen 22.30 h in die Koje. Morgen starten wir den Hike auf dem Routeburn-Track und die erste Etappe beläuft sich um die 5 Stunden; auch müssen wir uns erst mal wieder an das Gewicht der Rucksäcke gewöhnen …..

Gefahren: 240km
Übernachtung: Fjordland Motel, Te Anau 115 NZ$

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