A Long Expected Journey 8. Tag

Es ist bereits nach 7.00 h als wir wach werden; wir haben ganz gut geschlafen, es war nicht kalt, aber das Zelt ist wieder feucht; die Schlafsäcke und alles anderes auch. Während Elke wieder Frühstück macht, baut Andy das Zelt von innen ab. Das Gas geht dann auch zur Neige und heute gibt es lediglich lauwarmen Kaffee; so ein Käse. Aber egal, wir haben heute nur noch 2 Stunden bis zum Parkplatz zu gehen und dann ist erst mal Ausruhen, Duschen, Wäsche waschen und eine Nacht im Motel angesagt und das sind doch gute Aussichten.

Ein Pärchen ist auch schon wach, die bleiben aber für sich, kurze Zeit später kommt ein Pärchen aus Leipzig hinzu, wie sich herausstellt sind beide Anästäsisten am Krankenhaus. Wir unterhalten uns ganz nett beim Frühstück über dies und jenes; die beiden starten heute den Trail in Richtung Westen.

Wir packen wieder alles ein und dann geht es beschwingt und relativ eben über etliche Schwingbrücken hinweg Richtung Auto. Mit einigen Fotostopps ist es dann mittlerweile schon nach 11.00 h bis wir am Auto eintreffen, das auch tatsächlich am Parkplatz steht. Der Schlüssel ist wie vereinbart angebracht, der Rucksack wird abgeladen und es gibt erst mal ein kühles Cola; Kiyomi hat uns noch eine nette Nachricht hinterlassen.

Wir machen uns auf den Weg nach Glenorchy und weiter nach Queenstown, wo wir gegen 13.00 h eintreffen, auch ein kostenloses Parkplätzchen finden und dann in die Innenstadt gehen. Andy möchte Fish und Chips, ist sich aber bei all dem vielen Angebot nicht sicher und schwankt zwischen Asia und Take Away ….. Wir finden aber schließlich doch einen entsprechenden Fish & Chips Laden und dort wird gegessen. Anschließend gehen wir noch auf die Suche nach einer weiteren Gaskartusche und grasen etliche outdoor Läden ab, leider ohne Erfolg. Campingaz hat es hier auch nur in ausgesuchten Läden.

Wir bummeln noch ein wenig, finden die Preise hier absolut überteuert, Andy holt sich noch ein Eis und ersteht ganz originelle Manschettenknöpfe aus alten NZ-Münzen gefertigt. Wir gehen zurück zum Auto und fahren nach Francton, zum gut sortierten New World Supermarkt wo wir unsere Vorräte auffüllen. In der Obstabteilung fällt Andy fast vom Glauben ab; dort werden tatsächlich Kiwi aus Italien in die Regale geräumt …. wir können es nicht fassen. Der Einräumer erklärt, dass die Saison für die hier bekannt gemachte Frucht nun vorbei ist und da die Leute zu jeder Zeit erwarten, dass es alles immer und überall zu kaufen gibt, wird die Kiwifruit eben von weit her importiert. Wir lassen dort 150 NZ$; auch beim Ware House schauen wir nochmal rein, da gibt es für günstig Cola. Im OutdoorLaden gibt es glücklicherweise die Campingaz-Kartusche, aber irre teuer.

Wir fahren ins Motel, laden das Auto aus und richten uns ein. Zelt und Ausrüstung werden noch aufgehängt und in der Sonne getrocknet, Elke wirft schon mal die erste Waschmaschine an. Essen herrichten und dann geht es noch zu Kiyomi und Michael, wo wir unseren Rucksack mit dem Notebook und Elkes Täschchen mit den Papieren abholen. Kiyomi hatte angeboten, diese Sachen bei sich im Haus aufzubewahren. Wir tauschen uns noch ein wenig aus und die Zeit rennt dahin. Als wir endlich im Motel sind, gekocht haben und essen ist es schon halb zehn. Wir überlegen noch, wo es weiter hingehen soll und werfen komplett unsere Pläne über Bord; statt Franz Josef geht es nun weiter Richtung Süden. Es ist bereits kurz vor Mitternacht als wir endlich in die Betten kriechen.

Gelaufen: 8km
Gefahren: 91km
Übernachtung: Aba Garden Motel Queenstown, 125 NZ$

Weitere Bilder des Tages

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