Ab in die Kiste – Schwäbische Alb

Wir haben unseren Fahrzeugpark verändert.
Verkauft ist leider unsere Tiffy, der Austin seven Baujahr 1935. Wir bedauern den Verkauf, obwohl wir uns schon länger dafür entschieden haben, es musste nur noch ein Käufer gefunden werden. Just ein paar Wochen bevor wir unsere Kiste in Empfang nehmen konnten, war den der Verkauf abgeschlossen.

So nun zu unserem Neuzugang. Nach Jahren des Diskutieren, ob wir uns ein Camping Mobil anschaffen wollen, haben wir uns im Herbst 2014 zu einem eindeutigem Ja durchgerungen. Was nun kam war die Wahl des für uns passenden Mobils und das war schwer und auch nervig. Denn die Auswahl auf dem Markt ist groß und auch etwas unübersichtlich. Nachdem die Gebrauchtpreise sehr hoch sind entschlossen wir uns für ein Neufahrzeug. Letztendlich haben wir uns für den Knaus Boxstar entschieden und müssten nur noch 6 lange Monate warten.

Die Jungfernfahrt ging dann am 20. April in meine alte Heimat, die Schwäbische Alb.

Erste Übernachtung war neben der Kloster Brauerei Zwiefalten, die ein leckeres Helles brauen. Dann wurden Orte auf der Alb entdeckt die wir bis dato nicht kannten, wie Inneringen und Veringenstadt. Dort sind wir durch malerische Gassen hoch zur Burgruine gelaufen, von wo man einen schön Blick auf die Stadt hat.





In Sigmaringen waren wir vor Jahren schon mal und hatten uns damals auch das Schloss angesehen, weshalb wir uns heute mit der Stadt begnügten.




Den Nachmittag verbrachten wir dann auf der Alb in der Nähe des Nägelehauses und mit einer Fahrradtour zum Zeller Horn, dem Aussichtspunkt auf Burg Hohenzollern. An einem Wanderparkplatz haben wir dann die zweite Nacht verbracht.




Am dritten Tag war eine der Traufgänge geplant, die Hossinger Leiter sollte es sein. Von Albstadt geht es zunächst einer Streuobstwiese entlang und dann im Wald steil nach oben. Oben an der Albtrauf hat man einen schön Ausblick auf die Täler. Der Weg führt immer wieder an Aussichtspunkten entlang, die zum verweilen einladen. Das Wetter ist sonnig und die Temperaturen sind angenehm. Über die Hossinger Leiter steigen wir dann wieder ab und erreichen nach 2,5 Stunden unseren Kasten.







Am Nachmittag fahren wir dann auf die anderen Seite des Tales und parken oben in Burgfelden. Über einen schmalen Grat geht es zur Burgruine Schalksburg. Der Turm ist offen und wir können die Aussicht von oben genießen. Im Wald gibt es noch weitere Aussichtspunkte die sich lohnen. Danach gehen wir zurück und über das Dorf zum Böllat. Einem Aussichtspunkt nahe des Dorfes.


In Deilingen decken wir uns wieder in der Brennerei Schätzle ein, ein Geheimtip für Eierlikör, Blutwurzel und andere Brände. Dann fahren wir auf einen Wanderparkplatz bei Hossingen.

Am Morgen des vierten Tages, halten wir am Lochen Pass und laufen hoch zum Lochenstein. Von hier hat man einen Ausblick auf Balingen und Burg Hohenzollern.


Wir besuchen die Schwester meiner verstorbenen Oma im Pflegeheim, die vor wenigen Wochen 103 Jahre alt wurde und noch immer wohlauf ist. Danach fahren wir zum Kornbühl und laufen den steilen Weg hinauf zur Kapelle. Der Wind weht sehr kalt hier oben und so halten wir es nicht lange aus.

Nicht weit entfernt ist das Schloss Lichtenstein. Das nach Vorlage des Buches Lichtenstein von Wilhelm Hauff auf der ehemaligen Burg gebaut wurde. Wir machen eine Besichtigung, die lohnenswert ist aber nicht sehr lange dauert, das Schloss ist ja auch nicht groß.





Den Nachmittag und Abend verbringen wir in Reutlingen. Wir parken am Freibad in der Nähe des offiziellen Stellplatzes.

Der letzte Tag führt uns nach Geislingen an der Steige zum WMF Fabrikverkauf. Wir waren lange nicht mehr hier und sind überrascht, dass sich mittlerweile auch andere Firmen dazu gesellt haben und so eine kleine Outlet Mall entstanden ist. Besonders toll finde ich den Lindt Laden und Gardena. Elke wird bei Kärcher fündig.

Am Nachmittag sind wir dann wieder daheim und beenden die erste Ausfahrt mit unserer Kiste.

Alles hat gut funktioniert und wir sind begeistert über die neuen Möglichkeiten, die sich damit jetzt bieten. Nur Zeit müssten wir jetzt noch mehr haben.

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