Eine Winterreise 4. Tag

Die Nacht über war es stark bewölkt, also keine Aurora sichtbar. Am Morgen sieht es jedoch ganz gut aus und es wird auch schön sonnig. Nach einem gemütlichem Frühstück machen wir uns langsam fertig. Wir schauen noch kurz bei Maja vorbei und fahren dann zügig nach Geysir.

Dort ist wie erwartet viel los. Wir stöbern erst mal durch den neuen großen Shop und die angegliederte Ausstellung über dieses Gebiet. Für das Thermalgebiet sind jetzt 600 Kr zu entrichten, aber es ist keiner da der kassiert oder Tickets sehen will. Also gehen wir rein, wie alle anderen auch. Die Masse ist natürlich um den Strokkur versammelt und so gehen wir auch an verschiedenen Positionen in Stellung und warten jeweils die paar wenigen Minuten bis zum nächsten Ausbruch ab.

Strokkur from Andy on Vimeo.

Am Parkplatz machen wir Mittag und fahren danach bis zum Gullfoss. Hier beginnt das Hochland und es liegt viel Schnee und die Temperaturen sind spürbar niedriger.

Der Brettersteg zu den Ausichtspunkten ist stark vereist und man muss sehr gut aufpassen nicht hin zu fallen. Die Wasserfälle liegen schön im Sonnenlicht, einen Regenbogen hat es leider nicht. Der untere Weg bis zum oberen Wasserfall ist zwar gesperrt aber die Leute gehen hier trotzdem, so wir auch. In diesem Abschnitt und hier gibt es viele vereiste Stellen im Wasser zu sehen.

Im Restaurant trinken wir noch einen Kaffee und machen uns dann auf den Rückweg. Auf halber Strecke biegen wir von der Strasse ab und fahren auf eine Dirtroad nach Hruna (ein Hof mit einer Kirche). Nicht weit davon entfernt ist die Hrunalaug, dessen Besuch uns von Maja empfohlen wurde. Ein Pfad führt über einen Hügel hinauf zu einer heißen Quelle. Ein kleine Hütte wurde über dem heißen Bachlauf gebaut, wo man sich auch umziehen kann. Wir setzen uns dann in das kleine betonierte Becken, da im Naturbecken gerade zwei andere sitzen. Ein richtiger Wohlgenuss, das warme Wasser in der freien Natur zu genießen.

Als wir in Skinnhufa den Berg hoch fahren, kommt uns Maja mit Skinna entgegen und lädt uns zum Kaffee ein. Wir unterhalten uns angeregt über die isländische Lebensweise, Politik und „Gott und die Welt“. Dann fahren wir nach Nordurnes rüber und Elke macht sich ans Abendessen und heute gibt es das spezielle Fleisch: Folaldakjöt. Das ist ganz mager und zart und schmeckt hervorragend. Maja hat absolut Recht behalten, dass der Kauf eine gute Wahl war und es sehr lecker schmeckt. Leider hat es sich wieder zu gezogen und die Aussichten für Aurora borealis sind wieder schlecht für die Nacht.

Weitere Bilder des Tages

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