Northwest Camper Tour 17. Tag

In der Früh hat uns gleich mal ein Ranger besucht und uns freundlich darauf hingewiesen, noch die Übernachtung zu bezahlen bevor wir den Park verlassen. Ein Paar von schräg gegenüber ist wieder mal sehr an dem Sprinter interessiert. Am Parkausgang ist die Dumpstation wo wir nochmal Wasser ablasen. Leider ist die Anzeige der Tanks wohl nicht mehr ok, denn wir bekommen die Tanks laut Anzeige nicht leer, obwohl nix mehr raus kommt.

MB Sprinter

In Warrenton gehen wir kurz in den Fred Meyer. Irgendwie scheint dieses Jahr jeder Supermarkt umzubauen oder sich neu einzurichten, auch hier sind größere Bauarbeiten zugange. Beim Ross nebenan gibt’s noch Socken für jeden und bei Starbucks natürlich Kaffee und Internet.

Das Wetter bessert sich, nachdem es am Morgen noch geregnet hat, scheint jetzt langsam die Sonne. Wir fahren über die 4,1 Meilen lange Astoria – Megler Bridge über den Columbia River und sind wieder in Washington. Vor South Bend machen wir Mittag und fahren weiter zum Lake Quinault.

Astoria – Megler Bridge

Astoria – Megler Bridge

Das Visitors Center ist wegen der noch immer ungeklärten Finanzsituation der Regierung geschlossen. Für den Trail zu zwei Wasserfällen sind wir jetzt fast zu spät dran, wenn wir noch einen Sonnenuntergang am Strand haben wollen. Wir fahren weiter und kommen vielleicht morgen nochmal her.

Quinault

Übernachten wollen wir dann in Kalaloch, aber als wir dort ankommen ist die Lodge und der Campground zu. Wieder diese verdammte Regierung, was nun? Wir fahren ein Stück weiter und halten an einem Aussichtspunkt direkt an der Straße. Dort gehen wir auf den Strand und genießen die Sonne. Es dauert nicht lange, dann kommt ein Ranger auf uns zu und meint der Strand sei auch geschlossen. Jeglicher Service im Nationalpark ist eingestellt worden, was ihm leid tut, aber er muss uns vom Strand verweisen und zurück zur Straße schicken. Er nennt uns ein paar mögliche Ziele, die alle außerhalb des National Parks liegen. Jetzt erwischt uns die Krise doch noch, bislang waren wir ja nie in einem National Park und die National Forrests in Bend waren zumindest noch zugänglich, hier liegen vor den Parkplätzen nun Barrieren und keiner darf sich auf staatlichem Land aufhalten. Für die Besucher der großen Nationalparks im Südwesten ist dieser Zustand natürlich der Gau, den ein Urlaub dort findet nicht statt. Für uns ist das hier ärgerlich aber noch zu verschmerzen. Heute öffnet zumindest wieder der Grand Canyon und Canyonlands.

Beach Olympic NP

Wir fahren erst mal weiter und bleiben am letzten möglichen Punkt stehen, der eine Aussicht aufs Meer bietet. Dort holen wir unsere Stühle raus und warten in Ruhe auf den Sunset.

Sunset Lookout

Pacific Ocean

Dabei schmieden wir dann Pläne, wie es denn weiter gehen soll. Morgen schauen wir mal, wie es in La Push und an den Stränden dort ist. Wenn es mit dem Übernachten in Mora Schwierigkeiten gibt, dann nehmen wir vielleicht die Fähre nach Victoria Island und bleiben dort noch ein paar Tage. Als die Sonne dann im Ozean verschwunden ist, fahren wir auch weiter und erreichen im letzten Licht den Campground Hoh Oxbow. Eine Selfpay Station gibt es nicht, aber es hat noch Platz und so stellen wir uns auf eine Site.

Gefahren: 311 km
Übernachtung: Hoh Oxbow Campground

Weitere Bilder des Tages

Astoria – Megler Bridge

Astoria – Megler Bridge

Columbia River

Columbia River

Astoria – Megler Bridge

Astoria – Megler Bridge

Sprinter

Sprinter

Lake Quinault

Lake Quinault

Lake Quinault

Lake Quinault

Pacific Coast

Pacific Coast

Pacific Coast

Pacific Coast

Pacific Coast

Pacific Coast

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