Northwest Camper Tour 19. Tag

Was war das für eine Nacht! Elke weckt mich gegen 1 Uhr, da ist irgendwas außen am Auto. Ja, ich höre was, aber das kann uns egal sein, ist ja draußen. Denkste! Kurze Zeit später ist irgendwas im Auto, unter uns, vorne, überall! Ich höre immer wieder ein leises Scharren und versuche heraus zu finden was das ist. Ich vermute eine Maus, wie auch immer die rein gekommen ist, nun ist sie drin. Ich leuchte immer wieder in die Richtung des Geräusches aber nichts zu sehen. Elke schläft wieder, ich nicht, versuche es ebenfalls, aber es gelingt mir nicht. Irgendwann taucht die Maus dann im Kegel der Taschenlampe auf. Aber wie krieg ich das Ding raus, es ist mittlerweile auch sehr kalt geworden. Sie läuft vom hinteren Teil immer wieder vor und zurück, dabei benutzt sie wohl Hohlräume hinter der Heizung, den daraus höre ich sie mal sehr deutlich. Irgendwann hat sie sich dann unter dem Fahrersitz verschanzt, aber ist nicht mehr zu sehen, ich mache die Fahrertür auf, vielleicht hüpft sie einfach raus. Dann versuche ich mit Käse zu locken, am Fahrersitz macht das keinen Sinn, da es zu eng ist, also an der großen Schiebetür. Die Kälte kommt da natürlich jetzt rein, gegen 6:00 Uhr gebe ich dann auf und lege mich wieder hin und schlafe trotz kalter Füße ein. Die Maus ist wohl auch weg, es ist nichts mehr zu hören, entweder ist sie tatsächlich aus der offenen Tür gesprungen, oder auch durch die Lüftungschlitze der Heizung oder Kühlschrank. So ein kleine Maus kann ganz schön Terror machen und kein Spaß.

Hoh Oxbow Camp

Der Tag beginnt kalt und müde für mich, Elke macht schon mal das Frühstück fertig und lässt die Heizung laufen. Wir fahren dann nach Süden, halten am Lake Quinault und laufen einen kurzen Trail der uns zu zwei Wasserfällen führt. Die sind aber nicht der Rede währt, einzig bleibt eine Tiersichtung mit einer Garter Snake.

Quinault Forest Walk

Quinault Forest Walk

Gartner Snake

Bei Pacific City erreichen wir wieder die Küste, leider nicht in Sichtweite eines Parkplatzes, wir machen trotzdem hier Mittag. Eine Einfahrt weiter kommt man direkt mit dem Auto auf den Beach und könnte dort auch weiter fahren, wir lassen das bleiben.

Pacific City

In Aberdeen tanken wir 2 Gallonen, damit es bis Astoria reicht, kaufen im Safeway noch Hackfleisch und Brot. Bei Starbucks gibt’s noch einen Espresso doppio. In Raymond ist der Tank leer und wir müssen nochmal was nachtanken. Dann geht es an den südwestlichen Zipfel von Washington, in den Cape Disappointment State Park. Der liegt an der Mündung des Columbia in den Ozean. Der Campground ist schön angelegt und direkt am Strand. Der ist um einiges schöner als in Pacific City. Wir gehen direkt an den Strand, da es bis zum Sunset nicht mehr lange ist, wenn wir etwas früher dagewesen wären, dann hätten wir zum Leuchtturm hoch gehen können, so reicht die Zeit nicht mehr.

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Nach dem Sunset mache ich ein Feuer und grille nochmal Burger, die dieses Mal noch besser schmecken. Das liegt wohl eindeutig am Fleisch. Wir sitzen uns noch ans Feuer und brennen das letzte Holz ab.

Cape Disappointment Camp

Gefahren: 310 km
Übernachtung: Cape Dissapointment State Park 29$

Weitere Bilder des Tages

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

Cape Disappointment

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