Washgon Trails 13. Tag

Wir werden täglich gegen 6:30 Uhr wach, wenn es hell genug ist um schon aufzustehen.
Die Nacht war nicht mehr so kalt und am Morgen ist der Himmel immer noch blau, die Sonne geht hinter dem Berg auf und es wird lange dauern bis sie den Talboden erreicht.
Wir entscheiden uns noch eine Nacht hier zu bleiben und verlängern nach dem Frühstück unseren Aufenthalt.


Dann fahren wir direkt zum Trailhead, der auf der anderen Seite des Flusses liegt. Wir kennen die Gegend und die Trails hier nicht wirklich, aber im Lonely Planet steht, dass man zum Aneroid Lake gehen soll. Das sind immerhin 9 Meilen bergauf, aber wir sind frohen Mutes und laufen hoch in die Eagle Cap Wilderness. Elke ist heute noch nicht so fit, während es Andy kein Problem bereitet einen zügigen Schritt zu gehen.


Der Trail ist recht staubig und wird wohl oft von Pferden gegangen, aber er ist gut zu gehen. Wir befinden uns meist im Wald und haben nur wenig Aussicht auf die Landschaft unter uns. Als wir uns warm gelaufen haben, können wir Hosenbeine und Longsleeve ablegen und erreichen dann auch mal Bäche und Wiesen im oberen Teil.


Nach 3,5 Stunden und 11,6 km haben wir unser Ziel, den Anroid Lake erreicht, hier könnte man sehr schön ein Camp aufschlagen, wir haben aber nur etwas zu essen dabei. Nach einer halben Stunde Lunchpause machen wir uns wieder auf den Rückweg. Es hat sich mittlerweile zugezogen und die Temperatur ist etwas gefallen, aber es klart wieder auf und die Sonne scheint wieder. Wir begegnen noch einem Reiter mit zwei Packpferden und einem Paar. Das waren auch die einzigen begenungen auf dem Trail.

Um halb vier sind wir wieder am Trailhead und fahren dann nach Joseph. Im Supermarkt holen wir uns noch ein Stück Steak, damit es für heute Abend auch reicht und trinken im Arrowhead Cafe noch einen sehr leckeren Mocha mit dark chocolate. Die Bedienung, die den Mocha auch zubereitet hat ist sehr nett und hoch erfreut, dass er uns so gut geschmeckt hat. Wir unterhalten uns mit ihr noch etwas und sie erzählt wie sie die selbst gemachten Pralinen herstellt. Wir nehmen noch etwas Schokolade mit und bekommen zwei Pralinen geschenkt.

Zurück am Campground gehen wir erst mal duschen und entzünden dann das Feuer. Leider hat der Wetterbericht recht gehabt und es regnet immer wieder leicht. Man kann aber trotzdem noch draußen sein und das Feuer brennt. Bis wir allerdings mit dem grillen soweit sind regnet es richtig und ist bereits dunkel, wir essen unter der Kofferraumklappe denn dass Auto steht unter Bäumen und die halten dicht. Na ja, das ist zwar nicht so wie wir es uns wünschen, aber wenn es der einzige Abend bleibt, dann kann man das schon verschmerzen.
Wir gehen demnach auch früher ins Zelt und schlafen ein. Es weht immer wieder ein starker Wind, der zum Glück nicht bis an den Boden dringt und nur in den Baumwipfeln rauscht. Nachst um 3 ist dann plötzlich Stille, kein Wind, kein Regen, dafür ist es warm geworden im Zelt. Ein Blick nach draußen läßt Sterne erblicken, der Wind hat wohl warme Luft zu uns geweht.

Gefahren: 10 mi
Übernachtung: Wallowa Lake SP 20$

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