Washgon Trails 14. Tag

Das Zelt ist kaum noch naß, die Sonne ist am Berghang zu sehen, Die Hirsche kommen heute zu uns und wollen auch Frühstück. Wir müssen sie aber vertreiben, frühstücken und packen dann alles zusammen und verlassen den Park.


In Joseph gehen wir nochmals in das Arrowhead Cafe und nehmen eine Coffee to go und unterhalten uns noch kurz mit der Barrista. Elke holt im Post Office noch Briefmarken und wir fahren weiter. In Enterprise biegen wir auf den Highway 3 nach Norden ab, und fahren einen Umweg durch die Berge.


An der Grenze zu Washington geht es dann steil in den Canyon runter und wieder hoch, die Strasse endet in Clarkston am Snake River, dort gehen wir in den Walmart und kaufen für die nächsten Tage ein. Da es auf dieser Seite des Rivers keine für uns geeigneten Restaurants zum Mittagessen gibt, fahren wir zum Essen nach Idaho, dort ist die volle Auswahl vorhanden und wir entscheiden uns wieder für Panda Express.



Nun geht es weiter nach Westen, als nach Pomery eine NF Ranger Station auftaucht, fahren wir die an und erkundigen uns nach Campsites. Der Ranger ist sehr nett und gibt uns dann eine Karte für Washington mit einigen Campsites drauf. Die Landschaft ist seit langem gelb und kahl, zwar ist es hügelig hier, aber sie erinnert doch auch an den Südwesten. Am frühen Nachmittag erreichen wir dann den Palouse Falls State Park, wir könnten zwar hier übernachten, aber der Zeltplatz ist doch recht klein und schon gut belegt. Nach einem Blick in den Canyon entscheiden wir uns fürs weiterfahren.

Nach einer Stunde erreichen wir den Pothole State Park am Lake XXX, der Übernachtungspreis für eine simple Campsite ist mit 26$ recht hoch, aber wir bleiben. Am Wochenende ist es teurer und Washington hat die Preise für die State Parks dieses Jahr auch erhöht.


Wie es ein Platz am Ufer eines Sees so üblich ist, hat es Schnaken, die auch stechen. Wir ziehen uns dem entsprechend an und behandeln die ersten Stiche gleich mit dem Bite Away Stachel. Dazu stellen wir das Off Teil mit Ventilator auf und haben fortan fast Ruhe vor den Mistfiechern. Auf dem Feuer grillen wir dann ein Stück Filet Mignon, das Elke erst noch von ein paar Sehnen und Fett befreien muss, dann ist es aber super zart und schmeckt ausgezeichnet.
Wir beraten noch, wie wir die nächsten zwei Tage verbringen wollen, eine Option wäre morgen nördlich von Seattle zu fahren und dort in eine Mall zugehen. Das sind 3 Stunden fahrt von hier aus, machbar aber doch ein weiter Weg.
Unsere Nachbarn tauchen nach einbruch der Dunkelheit auf. Mit einem Boot im Schleptau und lauter Musik. Das nervt dann schon mal und gehe rüber und teile mit das die Musik doch etwas zu laut ist. Die Jungs sind alle schon angetrunken, machen aber keinen Ärger und sind dann auch ruhig.

Gefahren: 273 mi
Übernachtung: Pothole SP 26$

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