Washgon Trails 21. Tag

Das Packen ist dieses mal irgendwie anstrengend und will gar nicht enden. Wir sind uns einig, dass wir zuviel Sachen dabei haben und das besser organsieren. Trotzdem verlassen wir rechtzeitig das Motel und fahren zum Flughafen.

Kurz vorher tanken wir noch voll und geben dann das Auto ab. Mit unseren 4 Taschen geht es dann mit dem Bus zum Terminal.
Als wir aus dem Aufzug raus gehen und schon direkt vor dem Lufthansa Business Checkin stehen, bleibt uns beiden das Gesicht stehen. Der Flug nach Frankfurt ist gecancelt! Was ist los? Die Maschine ist hier gar nicht angekommen, sondern wegen eines technischen defekts wieder umgedreht. Und nun?
Ein große Auswahl haben wir nicht, wir können heute mit British Airways fliegen, oder morgen mit Lufthansa, aber keinesfalls in Business. So ein Mist, wir haben uns so auf die neue Business Class gefreut und uns dementsprechend auch eingerichtet, auch haben wir damit gerechnet die Lounge besuchen zu dürfen und jetzt diese Enttäuschung. Die Lufthansa Dame bucht uns zwar angeblich in eine hohe Economy Class ein, Plätze bekommen wir allerdings nur ganz hinten in der Mitte. Die 4 Taschen werden ohne Aufpreis eingecheckt, aber mit glutenfreien Essen wird es nicht. Der Service den uns hier Lufthansa bietet, ist schlecht und wir werden an den Customer Service in Deutschland verwiesen, das ist nicht nur ärgerlich sondern beschissen. Bei Britisch Airways versuchen wir dann noch was mit dem Essen zu erreichen, werden aber nicht erfolgreich und müssen nun über Heathrow fliegen, obwohl wir diesen Flughafen meiden.

Die Security ist dafür sehr angenehm, man muss nichts auspacken oder ausziehen, das werden wir noch anders erleben. Wir geben die Reiseplan Änderung an die Heimat durch, dass unser Abholer Bescheid weiß, was auch gleich funktioniert. Dann essen wir bei Wendys noch was bevor wir in den Boing 747 nach London einsteigen.
Die Maschine ist natürlich voll, weil wir nicht die einzigen sind, die mit dieser Maschine gar nicht fliegen wollten. Das Entertainment ist nicht so gut wie bei LH und es gibt auch keine USB Port zum Laden. Wir versuchen mit dem Essen noch was zu erreichen und bekommen von der Crew auch mitgeteilt, dass es was passendes gibt, das stellt sich dann aber als Reinfall raus, es ist nichts mehr da, wir können nur aus den normalen Mahlzeiten wählen. Der Flug ist dafür mit 8,5 Stunden recht kurz, an Schlaf ist nicht zu denken.

In Heathrow sind wir um 7:00 Uhr morgens und müssen obwohl wir vom gleichen Terminal wieder abfliegen durch eine Security Kontrolle. Und die ist das Problem und der Grund warum wir hier nie mehr her wollten. Die machen hier ein Zinnober, das ist unglaublich. Die Security dauert ewig und das nervt nur. Dann haben wir 5,5 Stunden Zeit und sind eigentlich nur müde. Lounge ist natürlich nicht und liegen ist auch schlecht möglich dafür ist alles teuer und Internet nur für 45 Minuten frei. Es nervt uns nur hier die Zeit verbringen zu müssen, lieben Dank auch Lufthansa.

Der Flug nach München geht dann recht schnell vorbei und wir schlafen sogar etwas. Als wir unser Gepäck in Empfang nehmen, sehe ich schon dass es feucht geworden ist, denke mir aber noch nichts dabei. Unser Shuttle Service wartet auch schon, also sind die Mails angekommen, das klappt wenigstens. Zuhause merken wir dann, dass das Gepäck nicht nur außen feucht ist, sondern auch innen. Manch eine der Taschen ist total durchnässt. Die Idioten in London müssen das stundenlang im Freien gelagert haben und es hatte dort geregnet. Jetzt müssen wir alles so schnell wie möglich auspacken, entweder zum trocknen aufhängen oder gleich in die Waschmaschine. Diese Arbeit hätten wir gerne auf morgen verschoben. Auch sind einige Ausrüstungsteile unbrauchbar geworden und müssen entsorgt werden. Natürlich stellen wir auch gleich noch eine Beschwerde an LH und BA, aber das geht nur noch online und bis diese dann bearbeitet werden sollen etliche Wochen ins Land gehen.

Im Ganzen kein schöner Abschluss des Urlaubs.

Gefahren: 29 mi

Fazit

Zunächst wieder mal etwas Statistik zum Nissan Pathfinder
Gefahren: 3172 mi / 5075 km
Getankt: 124,87 gal / 472,63 l
Bezahlt: 447,63 $
Verbrauch: 9,56 l/100km

Andy´s Fazit:

Diese Nächte im Zelt und das ganze drum herum gefällt mir einfach, dazu die Wanderungen und das angenehme Fahren in USA. Ich kann mich einfach prima erholen und gerade das macht so einen Urlaub zu einem gelungenem Urlaub. Dass es dann natürlich Höhepunkte wie die Besteigung des Mt. Adamas (Danke nochmal an Sönke und Ben) und die Enchantments gibt, auf die man sich schon im Voraus wahnsinnig freut und dann auch noch klappen sind einfach die Krönung.
Der Nordwesten hat einfach viel zu bieten und wir würden gerne wieder nach Washington und Oregon fahren. Die nächste große Tour geht nach Colorado und vielleicht in den Nordwesten. Aber der Südwesten, den wir jetzt lange nicht gesehen haben, lockt doch wieder. Und dann wird es im Jahr 2015 noch eine andere Neuerungen in Sachen Urlaub geben.

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